Usability-Tests mit Menschen mit Lernbehinderung
Usability-Tests sind im Feld der digitalen Barrierefreiheit ein etabliertes Format, um Hindernisse auf Webangeboten zu identifizieren. Bisher wurden dabei selten Menschen mit Lernbehinderung einbezogen. Das liegt unter anderem daran, dass diese Zielgruppe nicht immer gut in standardisierte Testmethoden passt. Ihre Bedarfe und Fähigkeiten erfordern angepasste, flexible Ansätze.
Erfahrungen aus dem Projekt #LeichtOnline
Eine zentrale Erkenntnis aus unseren Tests: Flexibilität ist entscheidend. Ein Gesprächsleitfaden ist hilfreich, wichtiger ist jedoch, auf die individuellen Aussagen und Bedarfe der Testpersonen einzugehen.
Empfehlungen und Best Practices
Allgemein:
Stellen Sie alle Unterlagen – einschließlich Unterschriftsdokumente wie Datenschutzerklärungen – in Leichter Sprache bereit (siehe Anhang).
Zahlen Sie den Teilnehmer:innen für die Prüfung des Webangebots eine Aufwandsentschädigung.
Teilnehmersuche:
Die Rekrutierung von Menschen mit Lernbehinderung kann herausfordernd sein, da sie oft nicht daran gewöhnt sind, als Feedbackgeber:innen eingeladen zu werden. Zudem erfolgt der Kontakt meist über Dritte wie Betreuer:innen oder Angehörige.
Bringen Sie Geduld mit – die Suche nach geeigneten Teilnehmer:innen kann länger dauern.
Setzen Sie bevorzugt auf persönliche Kontakte statt auf allgemeine Aufrufe per E-Mail.
Hängen Sie Informationen in Leichter Sprache in Werkstätten oder Einrichtungen aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
Erklären Sie genau, warum das Projekt wichtig ist und wie die Teilnahme helfen kann.
Verzichten Sie bei der Auswahl der Teilnehmer:innen auf Standardkategorien. Es ist wichtig, den Testgegenstand und das Nutzerprofil sorgfältig abzugleichen, da die Erfahrungen innerhalb der Personengruppe sehr unterschiedlich sind. Zum Beispiel haben einige Personen keine Erfahrung mit Online-Shopping, weil sie nicht über ihr eigenes Geld verfügen.
Vor dem Test:
Unterstützen Sie die Teilnehmer:innen bei der Termin- und Wegplanung.
Planen Sie Tests nachmittags oder am frühen Abend, da viele Menschen mit Lernbehinderung tagsüber beschäftigt sind.
Vereinbaren Sie Termine sowohl persönlich als auch schriftlich und klären Sie die bevorzugte Kontaktform.
Kündigen Sie Termine nicht zu kurzfristig, aber auch nicht zu weit im Voraus an. Erinnerungen ein bis zwei Tage vorher sind sinnvoll, ggf. in Absprache auch engmaschiger.
Erklären Sie den Weg zum Testort und bieten Sie Unterstützung an, falls nötig – z.B. eine Wegbegleitung von der Haltestelle.
Informieren Sie über den Ablauf und die beim Usability-Test anwesenden Personen. Unterstützungspersonen dürfen auf Wunsch der Teilnehmer:in gern mit in den Raum.
Verdeutlichen Sie, dass die Testperson keine Fehler machen kann – geprüft wird ausschließlich das Webangebot.
Fragen Sie bei der Terminplanung nach grundlegenden Nutzungsgewohnheiten (z. B. Desktop oder mobil), um dies im Test zu berücksichtigen.
Während des Tests:
Vertrauen ist essenziell. Bieten Sie das „Du“ an, wenn es passend ist.
Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen (z. B. ob eine Person lesen kann).Passen Sie Sprache und Fragestellungen dem Niveau der Testpersonen an und sprechen Sie einfach und klar.
Tests können stressig sein: Sorgen Sie für Ruhe, klare Erklärungen und vermeiden Sie Zeitdruck.
Planen Sie ausreichend Zeit ein und ermöglichen Sie Pausen.Halten Sie die Dauer auf max. 60 Minuten. Passen Sie die Fragestellungen an den Zeitrahmen an.
Richten Sie die Inhalte des Webangebots, wenn möglich, an den Interessen der Testpersonen aus, um intrinsische Motivation zu fördern.
Nach dem Test:
Veröffentlichen Sie die Ergebnisse in Leichter Sprache, damit die Teilnehmer:innen nachvollziehen können, was erreicht wurde.
Stellen Sie alle Unterlagen – einschließlich Unterschriftsdokumente wie Datenschutzerklärungen – in Leichter Sprache bereit (siehe Anhang).
Zahlen Sie den Teilnehmer:innen für die Prüfung des Webangebots eine Aufwandsentschädigung.
Teilnehmersuche:
Die Rekrutierung von Menschen mit Lernbehinderung kann herausfordernd sein, da sie oft nicht daran gewöhnt sind, als Feedbackgeber:innen eingeladen zu werden. Zudem erfolgt der Kontakt meist über Dritte wie Betreuer:innen oder Angehörige.
Bringen Sie Geduld mit – die Suche nach geeigneten Teilnehmer:innen kann länger dauern.
Setzen Sie bevorzugt auf persönliche Kontakte statt auf allgemeine Aufrufe per E-Mail.
Hängen Sie Informationen in Leichter Sprache in Werkstätten oder Einrichtungen aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
Erklären Sie genau, warum das Projekt wichtig ist und wie die Teilnahme helfen kann.
Verzichten Sie bei der Auswahl der Teilnehmer:innen auf Standardkategorien. Es ist wichtig, den Testgegenstand und das Nutzerprofil sorgfältig abzugleichen, da die Erfahrungen innerhalb der Personengruppe sehr unterschiedlich sind. Zum Beispiel haben einige Personen keine Erfahrung mit Online-Shopping, weil sie nicht über ihr eigenes Geld verfügen.
Vor dem Test:
Unterstützen Sie die Teilnehmer:innen bei der Termin- und Wegplanung.
Planen Sie Tests nachmittags oder am frühen Abend, da viele Menschen mit Lernbehinderung tagsüber beschäftigt sind.
Vereinbaren Sie Termine sowohl persönlich als auch schriftlich und klären Sie die bevorzugte Kontaktform.
Kündigen Sie Termine nicht zu kurzfristig, aber auch nicht zu weit im Voraus an. Erinnerungen ein bis zwei Tage vorher sind sinnvoll, ggf. in Absprache auch engmaschiger.
Erklären Sie den Weg zum Testort und bieten Sie Unterstützung an, falls nötig – z.B. eine Wegbegleitung von der Haltestelle.
Informieren Sie über den Ablauf und die beim Usability-Test anwesenden Personen. Unterstützungspersonen dürfen auf Wunsch der Teilnehmer:in gern mit in den Raum.
Verdeutlichen Sie, dass die Testperson keine Fehler machen kann – geprüft wird ausschließlich das Webangebot.
Fragen Sie bei der Terminplanung nach grundlegenden Nutzungsgewohnheiten (z. B. Desktop oder mobil), um dies im Test zu berücksichtigen.
Während des Tests:
Vertrauen ist essenziell. Bieten Sie das „Du“ an, wenn es passend ist.
Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen (z. B. ob eine Person lesen kann).Passen Sie Sprache und Fragestellungen dem Niveau der Testpersonen an und sprechen Sie einfach und klar.
Tests können stressig sein: Sorgen Sie für Ruhe, klare Erklärungen und vermeiden Sie Zeitdruck.
Planen Sie ausreichend Zeit ein und ermöglichen Sie Pausen.Halten Sie die Dauer auf max. 60 Minuten. Passen Sie die Fragestellungen an den Zeitrahmen an.
Richten Sie die Inhalte des Webangebots, wenn möglich, an den Interessen der Testpersonen aus, um intrinsische Motivation zu fördern.
Nach dem Test:
Veröffentlichen Sie die Ergebnisse in Leichter Sprache, damit die Teilnehmer:innen nachvollziehen können, was erreicht wurde.
Empfehlungen und Best Practices
Allgemein:
Stellen Sie alle Unterlagen – einschließlich Unterschriftsdokumente wie Datenschutzerklärungen – in Leichter Sprache bereit (siehe Anhang).
Zahlen Sie den Teilnehmer:innen für die Prüfung des Webangebots eine Aufwandsentschädigung.
Teilnehmersuche:
Die Rekrutierung von Menschen mit Lernbehinderung kann herausfordernd sein, da sie oft nicht daran gewöhnt sind, als Feedbackgeber:innen eingeladen zu werden. Zudem erfolgt der Kontakt meist über Dritte wie Betreuer:innen oder Angehörige.
Bringen Sie Geduld mit – die Suche nach geeigneten Teilnehmer:innen kann länger dauern.
Setzen Sie bevorzugt auf persönliche Kontakte statt auf allgemeine Aufrufe per E-Mail.
Hängen Sie Informationen in Leichter Sprache in Werkstätten oder Einrichtungen aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
Erklären Sie genau, warum das Projekt wichtig ist und wie die Teilnahme helfen kann.
Verzichten Sie bei der Auswahl der Teilnehmer:innen auf Standardkategorien. Es ist wichtig, den Testgegenstand und das Nutzerprofil sorgfältig abzugleichen, da die Erfahrungen innerhalb der Personengruppe sehr unterschiedlich sind. Zum Beispiel haben einige Personen keine Erfahrung mit Online-Shopping, weil sie nicht über ihr eigenes Geld verfügen.
Vor dem Test:
Unterstützen Sie die Teilnehmer:innen bei der Termin- und Wegplanung.
Planen Sie Tests nachmittags oder am frühen Abend, da viele Menschen mit Lernbehinderung tagsüber beschäftigt sind.
Vereinbaren Sie Termine sowohl persönlich als auch schriftlich und klären Sie die bevorzugte Kontaktform.
Kündigen Sie Termine nicht zu kurzfristig, aber auch nicht zu weit im Voraus an. Erinnerungen ein bis zwei Tage vorher sind sinnvoll, ggf. in Absprache auch engmaschiger.
Erklären Sie den Weg zum Testort und bieten Sie Unterstützung an, falls nötig – z.B. eine Wegbegleitung von der Haltestelle.
Informieren Sie über den Ablauf und die beim Usability-Test anwesenden Personen. Unterstützungspersonen dürfen auf Wunsch der Teilnehmer:in gern mit in den Raum.
Verdeutlichen Sie, dass die Testperson keine Fehler machen kann – geprüft wird ausschließlich das Webangebot.
Fragen Sie bei der Terminplanung nach grundlegenden Nutzungsgewohnheiten (z. B. Desktop oder mobil), um dies im Test zu berücksichtigen.
Während des Tests:
Vertrauen ist essenziell. Bieten Sie das „Du“ an, wenn es passend ist.
Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen (z. B. ob eine Person lesen kann).Passen Sie Sprache und Fragestellungen dem Niveau der Testpersonen an und sprechen Sie einfach und klar.
Tests können stressig sein: Sorgen Sie für Ruhe, klare Erklärungen und vermeiden Sie Zeitdruck.
Planen Sie ausreichend Zeit ein und ermöglichen Sie Pausen.Halten Sie die Dauer auf max. 60 Minuten. Passen Sie die Fragestellungen an den Zeitrahmen an.
Richten Sie die Inhalte des Webangebots, wenn möglich, an den Interessen der Testpersonen aus, um intrinsische Motivation zu fördern.
Nach dem Test:
Veröffentlichen Sie die Ergebnisse in Leichter Sprache, damit die Teilnehmer:innen nachvollziehen können, was erreicht wurde.
Stellen Sie alle Unterlagen – einschließlich Unterschriftsdokumente wie Datenschutzerklärungen – in Leichter Sprache bereit (siehe Anhang).
Zahlen Sie den Teilnehmer:innen für die Prüfung des Webangebots eine Aufwandsentschädigung.
Teilnehmersuche:
Die Rekrutierung von Menschen mit Lernbehinderung kann herausfordernd sein, da sie oft nicht daran gewöhnt sind, als Feedbackgeber:innen eingeladen zu werden. Zudem erfolgt der Kontakt meist über Dritte wie Betreuer:innen oder Angehörige.
Bringen Sie Geduld mit – die Suche nach geeigneten Teilnehmer:innen kann länger dauern.
Setzen Sie bevorzugt auf persönliche Kontakte statt auf allgemeine Aufrufe per E-Mail.
Hängen Sie Informationen in Leichter Sprache in Werkstätten oder Einrichtungen aus, um Aufmerksamkeit zu schaffen.
Erklären Sie genau, warum das Projekt wichtig ist und wie die Teilnahme helfen kann.
Verzichten Sie bei der Auswahl der Teilnehmer:innen auf Standardkategorien. Es ist wichtig, den Testgegenstand und das Nutzerprofil sorgfältig abzugleichen, da die Erfahrungen innerhalb der Personengruppe sehr unterschiedlich sind. Zum Beispiel haben einige Personen keine Erfahrung mit Online-Shopping, weil sie nicht über ihr eigenes Geld verfügen.
Vor dem Test:
Unterstützen Sie die Teilnehmer:innen bei der Termin- und Wegplanung.
Planen Sie Tests nachmittags oder am frühen Abend, da viele Menschen mit Lernbehinderung tagsüber beschäftigt sind.
Vereinbaren Sie Termine sowohl persönlich als auch schriftlich und klären Sie die bevorzugte Kontaktform.
Kündigen Sie Termine nicht zu kurzfristig, aber auch nicht zu weit im Voraus an. Erinnerungen ein bis zwei Tage vorher sind sinnvoll, ggf. in Absprache auch engmaschiger.
Erklären Sie den Weg zum Testort und bieten Sie Unterstützung an, falls nötig – z.B. eine Wegbegleitung von der Haltestelle.
Informieren Sie über den Ablauf und die beim Usability-Test anwesenden Personen. Unterstützungspersonen dürfen auf Wunsch der Teilnehmer:in gern mit in den Raum.
Verdeutlichen Sie, dass die Testperson keine Fehler machen kann – geprüft wird ausschließlich das Webangebot.
Fragen Sie bei der Terminplanung nach grundlegenden Nutzungsgewohnheiten (z. B. Desktop oder mobil), um dies im Test zu berücksichtigen.
Während des Tests:
Vertrauen ist essenziell. Bieten Sie das „Du“ an, wenn es passend ist.
Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen (z. B. ob eine Person lesen kann).Passen Sie Sprache und Fragestellungen dem Niveau der Testpersonen an und sprechen Sie einfach und klar.
Tests können stressig sein: Sorgen Sie für Ruhe, klare Erklärungen und vermeiden Sie Zeitdruck.
Planen Sie ausreichend Zeit ein und ermöglichen Sie Pausen.Halten Sie die Dauer auf max. 60 Minuten. Passen Sie die Fragestellungen an den Zeitrahmen an.
Richten Sie die Inhalte des Webangebots, wenn möglich, an den Interessen der Testpersonen aus, um intrinsische Motivation zu fördern.
Nach dem Test:
Veröffentlichen Sie die Ergebnisse in Leichter Sprache, damit die Teilnehmer:innen nachvollziehen können, was erreicht wurde.